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Schuster Martin – Zur Kinderkrippenfeier war die kleine Kirche in Sachsenheim voll besetzt. Viele Kinder und Erwachsene lauschten der Geschichte vom Schuster Martin, der auf Jesus wartete.

In der Kinderkrippenfeier wurde die Geschichte vom Schuster Martin, der auf Jesus wartete, bildlich dargestellt. 

Der arme Schuster Martin schaute von seiner Wohnung auf die Straße. Konnte die Menschen beobachten wie sie durch die Straßen gingen. Er reparierte schon viele Jahre die Schuhe der Menschen. Jeden Abend zündete er seine Lampe an und las in seinem Lieblingsbuch, der Bibel. Eines Tages hörte Martin wie er gerufen wurde: "Martin! Schau morgen hinaus auf die Straße. Ich will zu dir kommen." Martin fragte sich: "Habe ich geträumt?"

Am nächsten Tag schaute er hinaus auf die Straße. Mit den Straßenkehrern, die den Schnee von der Straße schaufelten, hatte der Schuster Mitleid und bat sie in die Stube und gab ihnen einen warmen Tee. Eine frierende Mutter mit einem kleinen Kind auf den Arm lud er in seine Werkstatt ein, damit sie ihr Kind im Warmen wickeln konnte. Während die junge Mutter den ihr angebotenen Teller Suppe aß, trug Martin das Kind umher. Martin schenkte der Frau noch seine alte Jacke, damit sie ihr Kind draußen in der Kälte darin wärmen konnte.

 Auf der Straße konnte der Schuster beobachten, wie eine Marktfrau einen kleinen Jungen an den Ohren zog, dieser hatte ihr einen Apfel aus dem Korb gestohlen. Martin mischte sich ein, bezahlte den Apfel, beruhigte die Frau und der Junge musste sich bei der Marktfrau entschuldigen.

Für den Schuster Martin waren diese Erlebnisse Begegnungen mit Jesus. So kann auch uns im täglichen Leben Jesus begegnen. Jeder Tag kann Weihnachten sein.

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