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Am Muttertag am 10. Mai 2020 fand in Weyersfeld eine Marienandacht satt.

Hiermit wurde unser Mutter-Gottes ganz besonders geehrt, dieses Jahr zwar nicht an unseren schönen Mariengrotte, wie sonst, sondern auf der Wiese unterhalb der Kirche. Ein besonderer Anlass war es trotzdem, da es das erste Mal war, wo die Gläubigen sich wieder trafen, nach der langen Pause des Lockdowns.

Zwar kamen alle mit Mund-Nasen-Schutz und die Stühle standen mit großen Abstand, aber trotzdem war es schön wieder gemeinsam zu beten und zu singen. Michael Bäuerlein gestallte die Andacht sehr schön und Heidi Meder sorgte für die musikalische Begleitung auf ihrer mobilen Orgel.

 

 

Fotos: Martin Göbel

In den vergangen Jahren unternahmen die Weyersfelder Gläubigen immer am Christi-Himmefahrts-Tag eine Prozession zum Weg-Kreuz in Richtung Aschenroth, Sie wurden immer begleitet von der Weyerfelder Musik und Herrn Pfarrer Thoma und vielen Ministranten.

Dieses Jahr ist alles anders. In diesem Jahr trafen sich die Gläubigen in Weyerfeld unterhalb von der Kirche auf der grünen Wiese. Dort waren bereits Stühle (auf Abstand) aufgestellt. Jeder brachte sein eigenes Gotteslob mit und trug einen Nasen-Mund-Schutz. Frau Steiner spielte auf dem Keyboard und Herr Pfarrer Thoma kam mit nur wenigen Ministranten den direkten Weg von der Kirche auf die grünen Wiese.

Und trotzdem war es was besonderes. Schon wochenlang hatten viele Herrn Pfarrer Thoma nicht mehr gesehen, sondern wenn dann nur über den neuen Youtube-Kanal des Pastoralen Raums seine Worte gelauscht. Nun feierte einen Wortgottesdienst bei schönem Wetter mit schönen Marienlieder.

 

 

 

 

 

Fotos: Nadine Schubert

 

Der alljährliche Bittgang zum Brünnle am Vorabend von Christi Himmelfahrt konnte in diesem Jahr, wegen der Corona-Situation, nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen waren die Gläubigen aus Karsbach und Gössenheim eingeladen, sich alleine auf den Weg zu machen, um gemeinsam mit Pfr. Thoma einen Bittgottesdienst am Brünnle zu feiern, mit genügend Abstand und Mundschutz.

Ostern – ein seltsames, eigenartiges Fest. Ein Fest der Hoffnung, aber auch ein Fest des Todes, in der Mitte ist ein Grab. In diesem Jahr ist uns besonders bewusst, Ostern ist auch ein Fest der Verantwortung. Verantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit, Verantwortung für unsere Mitmenschen.

Wegen den aktuellen Situation wurde der ökumenische Kreuzweg dieses Jahr in Weyersfeld mal anders gebetet.

Alleine, zu zweit oder als Familie konnte man den Weg von der Kirche entlang der 9 Stationen bis zum Friedhof gehen. Die Wegstrecke war eben und nicht zu lang, dafür aber mit vielen Texten, Gebeten und Impulsen angereichert. Die Begleithefte dazu lagen in der Kirche aus, so dass jeder sich dort zu Beginn eines nehmen konnte.

Bei dem schönen Wetter war der Weg ein schöner Spaziergang begleitet von der Leidensgeschichte Jesu. Die Bilder an den Stationen zeigten den Leidensweg dargestellt mit Ikonen-Bilder.

 

 

 

 

 

 

Es sind eigenartige Ostergottesdienste in der jetzigen Corona-Situation. In unserer Kirche hat eine kleine Gemeinschaft von fünf Personen den Palmsonntagsgottesdienst gefeiert. Wir haben für euch gebetet und gesungen. Schade, dass ihr nicht dabei sein konntet.

Ein Vorbereitungsteam hat am 6. März Frauen aller Konfessionen zum diesjährigen Weltgebetstag in das Wernfelder Pfarrzentrum eingeladen.

" Steh auf und geh!" Das Land Simbabwe und die Stellung der Frauen in diesem Land. Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Dennoch dominieren - vor allem auf dem Land - noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und vielfältige Diskriminierungen.

Wir haben uns heute am Aschermittwoch in der Kirche versammelt, um gemeinsam etwas zu erleben und zu erfahren. Was das wohl sein wird und welche besondere Zeit heute beginnt, erzählen uns die kleinen Schlawiner vom Kindergarten und Pfr. Thoma in dieser kleinen Andacht.

 

Ein paar Narren haben es gewusst

und haben sich herausgeputzt.

Die Nichtfaschingsnarren hätten´s fast verpasst,

auch Pfr. Thoma war nicht darauf gefasst,

nichts wär´s mit der Büttenpredigt gewesen,

hätt´ er nicht im Blättle Karnevalsonntag gelesen.

Im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntag, den 9. Februar wurde Frau Christiane Baron für ihre 25jährige Tätigkeit im Pfarrbüro Gössenheim geehrt. Pfr. Norbert Thoma verlas die von Generalvikar Thomas Kessler ausgestellte Urkunde und bedankte sich im Namen der Pfarreiengemeinschaft für die geleistete Arbeit. Die anwesenden Kirchenpfleger Joachim Rauch und Berthold Hautsch schlossen sich den Dankesworten an und überreichten einen Blumenstrauß und einen Gutschein.

Unser Leben sei ein Fest – doch das beste Fest wird ein Reinfall, wenn die Gäste mit langen Gesichtern dasitzen und schlechte Laune verbreiten. Deshalb die erste Frage von Pfr. Thoma: Seid ihr gut drauf, seid ihr fit? Natürlich sind wir das, vor allem die Kommunionkinder, die sich heute der Gemeinde vorstellen.

Seid ihr noch alle gesund, fragte Pfr. Thoma die Kinder in der Kirche. Kranksein ist nicht schön, da waren sich alle kleinen und großen Besucher dieser Andacht einig. Der liebe Gott freut sich, wenn es allen gutgeht und es gibt noch einen, der freut sich auch, wenn alle gesund und wohlauf sind. Wer kann das wohl sein? Die Karlson-Freunde vom Kindergarten werden es uns erzählen.

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